Mitbestimmung und Zustimmungsverweigerung

Im Mitbestimmungsverfahren und bei Zustimmungsverweigerung müssen Personalräte einiges beachten. Das Tagesseminar vermittelt das notwendige Fachwissen.

Mitbestimmung – was das bedeutet, ist klar: Die Dienststelle muss die vorherige Zustimmung des Personalrats einholen. Wenn es gute Gründe gibt, kann dieser die beabsichtigte Maßnahme allerdings auch ablehnen. Sowohl im Mitbestimmungsverfahren als auch bei einer möglichen Zustimmungsverweigerung sind einige Formalien zu beachten. Wenn der Personalrat hier Fehler macht, führt das schnell zur ungewollten Zustimmung durch Fiktion. Deshalb ist es unverzichtbar für den Personalrat, das Mitbestimmungsverfahren und die Vorgaben für eine beachtliche Zustimmungsverweigerung genau zu kennen. Das Tagesseminar „Mitbestimmung und Zustimmungsverweigerung“ vermittelt das notwendige Fachwissen und hat u.a. folgenden Inhalt:

  • Verfahren der Mitbestimmung – Formalien und Fristen
  • Informationen und Erörterung in Mitbestimmungsangelegenheiten
  • Zustimmung und Zustimmungsverweigerung des Personalrats sowie zulässige Ablehnungsgründe
  • Einigungsstelle und deren Kompetenzen

Die Seminarkosten betragen € 250,00 plus 19 % USt., die nach dem Seminar in Rechnung gestellt werden.

Es handelt sich um eine Schulungsveranstaltung für Personalratsmitglieder gemäß § 40 Abs. 2 Satz 3 HPVG, für die die Dienststelle die Kosten zu tragen hat (§ 42 HPVG). Dafür ist unbedingt ein entsprechender Beschluss im entsendenden Personalratsgremium zu fassen.

Interesse?
Dann einfach nach der Beschlussfassung im Gremium mit dem beigefügten Anmeldeformular anmelden. Sie erhalten dann eine Einladung mit detaillierten Hinweisen zum Seminar.

Anmeldeschluss: 15.8.2019

Auf ein spannendes Seminar freut sich

Rechtsanwalt Michael Kröll
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Redakteur der Zeitschrift „Der Personalrat“
Kommentator zum HPVG und BPersVG