Sitzungen per Videotechnik

Nicht nur praktisch, sondern jetzt auch wieder rechtlich zulässig: Personalräte nach dem HPVG haben die Möglichkeit, ihre Sitzungen mittels Video- oder Telefontechnik abzuhalten. Die Mitglieder müssen nicht mehr zwingend persönlich in einem Sitzungsraum zusammentreffen, um zu beraten und zu beschließen.

Sie dürfen auch „virtuell“ tagen, einzelne Mitglieder dürfen sich “virtuell” in die Sitzung zuschalten. Dabei ist der Personalrat an klare Regeln gebunden. Beispiel: Der Personalrat hat geeignete Maßnahmen zu treffen, damit unbefugte Dritte keine Kenntnis nehmen können.

Personalräte müssen die neuen Regelungen kennen und über deren rechtliche Grundlagen und praktische Folgen gut informiert sein. Diese Kenntnisse vermittelt das Webinar “Sitzungen per Videotechnik”. Das sind die Themenschwerpunkte:

  • Präsenzsitzung contra Video- oder Telefonsitzung
  • Voraussetzungen für Video- und Telefonsitzungen
  • Korrekte Beschlussfassung, auch per Video oder Telefon
  • Folgen von Video- und Telefonsitzungen für die Personalratspraxis

Die Teilnahmegebühr beträgt € 110,00 plus 19 % USt.

Es handelt sich um eine Schulungsveranstaltung für Personalratsmitglieder gemäß § 40 Abs. 2 Satz 3 HPVG, für die die Dienststelle die Kosten zu tragen hat (§ 42 HPVG). Dafür ist unbedingt ein entsprechender Beschluss im entsendenden Personalratsgremium zu fassen.

Auf ein spannendes Seminar freut sich

Rechtsanwalt Michael Kröll
Fachanwalt für Arbeitsrecht – ehemaliger Redakteur der Zeitschrift „Der Personalrat“ –
Kommentator zum HPVG